Schlüsselprinzip
Zuteilungsmethoden werden nur zum Zeitpunkt der Eröffnung einer Position auf einem Anlagekonto angewendet. Nach der Eröffnung ist die Größe festgelegt und wird nicht neu berechnet – auch wenn sich der Saldo oder die Eigenkapitalquote zwischen Master und Investor im Nachhinein ändert. Die einzige Ausnahme ist der proportionale Abschluss.
Wichtige Erkenntnisse
- Wird nur beim Öffnen angewendet – die Methode legt die Anfangsgröße fest und berührt niemals Positionen, die bereits geöffnet sind.
- Saldo-/Eigenkapitaländerungen spielen keine Rolle – spätere Schwankungen, Ein- oder Auszahlungen ändern die Größe offener Positionen nicht.
- In einem Fall bleibt die Verhältnismäßigkeit gewahrt – das ursprüngliche Master-Investor-Verhältnis bleibt bei Teilschließungen erhalten (siehe unten).
- Investoren behalten die Kontrolle – Nach dem Kopieren kann ein Investor seine eigenen Positionen anpassen, ohne das System zu beeinträchtigen.
Proportionale Positionsschließung (die Ausnahme)
Bei Teilschließungen behält das System automatisch das ursprüngliche Verhältnis zwischen der Master- und der Anlegerposition bei. Das folgende Beispiel zeigt, wie es ausgelöst wird.
| Schritt | Aktion | Meisterposition | Anlegerposition | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Der Investor kopiert die Position des Masters | 1 Los | 2 Lose | 2 : 1 |
| 2 | Investor schließt teilweise selbständig | 1 Los | 1,6 Lose | — (investorinitiiert) |
| 3 | Master schließt 1 → 0,9 Lot | 0,9 Los | 1,6 Lose | unverändert |
| 4 | Master schließt 0,9 → 0,8 Lot | 0,8 Los | 1,6 Lose | unverändert |
| 5 | Master schließt 0,8 → 0,7 Lot – Schließung löst aus | 0,7 Los | 1,4 Lose | 2 : 1 restauriert (1,4 / 0,7) |
Kleine Master-Reduzierungen lassen den Anleger unberührt, bis eine Schließung den Master unter das ursprüngliche Verhältnis drückt; Zu diesem Zeitpunkt wird die Anlegerposition proportional reduziert, um das 2:1-Verhältnis wiederherzustellen.
