Anleger können potenzielle Verluste begrenzen, indem sie jedem Abonnement ein Risikolimit zuweisen – den maximalen Verlust, den das Anlagekonto aus diesem einzelnen Abonnement zu tragen bereit ist.
So wird das Limit berechnet
Das Abonnement bleibt aktiv, solange der kombinierte realisierte PnL, der variable PnL und die gezahlten Gebühren (alle gemessen an den aus diesem Abonnement kopierten Positionen) das Limit nicht überschritten haben:
Realized PnL + Floating PnL + Paid fees ≤ Risk limitWas passiert bei Überschreitung?
- Alle aus dem Abonnement kopierten offenen Positionen werden geschlossen.
- Dem Anleger werden die Gebühren im Gebührenplan des Abonnements in Rechnung gestellt.
- Das Anlagekonto wird vom Hauptkonto abgemeldet.
Ausgearbeitetes Beispiel
Ein Anleger weist ein Risikolimit von 400 USD zu. An einem Punkt steht das Abonnement bei:
| Komponente | Wert |
|---|---|
| Risikogrenze | −400 $ |
| Realisierte Gewinn- und Verlustrechnung | +200 $ |
| Floating PnL | −551 $ |
| Bezahlte Gebühren | −50 $ |
| Kombiniertes Ergebnis | −401 $ |
Das kombinierte Ergebnis von –401 $ ist ein größerer Verlust als die Grenze von –400 $, daher wird das Abonnement gekündigt.
Das Limit ist ein Auslöser, nicht der genaue Verlust
Der tatsächliche Verlust kann vom zugewiesenen Limit abweichen – er hängt von den Preisen ab, zu denen die offenen Positionen geschlossen werden.
In PAMM
Bei einer Überschreitung des Limits wird eine Abmeldeabhebung für den nächsten Rollover in die Warteschlange gestellt. Wenn dem Master die freie Marge fehlt, werden Positionen teilweise geschlossen, um Mittel freizugeben – siehe Neuzuweisung bei Ein- und Auszahlung → Umgang mit unzureichender freier Margin.
